365 Tage ohne – Woche 13-15

Es sind tatsächlich schon 15 Wochen der Challenge vorbei. Unglaublich wie die Zeit verstreicht. Die letzten drei Wochen war ich allerdings etwas schreibfaul. Nach zu vielen Nachrichten musste ich auch erst mal meine Mitte wieder finden. Ich habe viele, wirklich lange Spaziergänge mit den Hunden gemacht. Nach ein paar Kilometern gelingt es einem dann schon wieder etwas Schönes wahrzunehmen und zu lächeln. Ist euch schon mal aufgefallen, dass man viel mehr gute Ideen hat wenn man gut gelaunt ist? Da kann man einfach besser denken.

Trotz der verbesserten Denkfähigkeit ist es mir dann doch nicht so leicht gefallen, mich für eine Variation des Schnittmusters „Sunny“ von Piex Su zu entscheiden. Die liebe Kristin hat dieses Schnittmuster kreiert. Und ich hatte bei einer Verlosung auf facebook das große Glück diesen Schnitt zu gewinnen. „Sunny“ ist ein Sommerkleid, aber man kann auch ein Shirt daraus nähen. Um die Passform zu testen, war es dann auch ein T-Shirt, welches ich am Ende genäht habe. 003 (631x800) Ein Shirt mit Wave-Ausschnitt und 3/4 Ärmeln. Dank der Beschreibung habe ich sogar verstanden, wie man die Schulternähte mit Beleg im Vorderteil so verbindet, dass es ein stimmiges Bild ergibt. Mit den Anleitungen aus der Burda bin ich da jedes Mal dran gescheitert, weshalb ich alles mit Beleg einfach nicht mehr genäht habe. Endlich ist der Knoten in meinem Hirn geplatzt. Trotzdem hoffe ich, dass die Kristin (ja, das ist ein kleiner Zaunpfahl) dazu noch ein kleines Tutorial anfertigt, mit deutlichen Bildern, damit ich auch noch die letzten Ungenauigkeiten beseitigen kann. 😉 Der Ausschnitt ist auch ein wenig schief geworden, aber das ist reine Übungssache. Vielleicht hätte ich auch nicht so einen flutschigen Viscose-Jersey nehmen sollen. Immerhin, es passt perfekt!

Vorher habe ich mir noch ein Kimono Tee (den Schnitt gibt es wenn man den Newsletter abonniert) genäht. 006 (639x800) Ja, der Tarnlook ist ein wenig schräg, sieht angezogen aber wirklich gut aus. Und weil es zwischendurch doch nochmal warm wurde (und hoffentlich auch nochmal wird), habe ich mir noch ein Röckli von Schnabelina genäht. Ebenfalls ein sehr einfacher und kostenloser Schnitt. 004 (800x727) Statt Bund habe ich einfach ein breites Gummiband angenäht. Der Rock ist bequem und luftig leicht. Und alles gefällt mir deutlich besser als die Klamotten im Laden. Gekauft habe ich trotzdem etwas. Quetschwäsche, auf neudeutsch auch Shapeware genannt. So eine Art Unterkleid. Allerdings rutscht der Saum beim gehen nach oben. Also gebe ich es wieder zurück. Unterm Strich habe ich also immer noch keine Kleidung gekauft. Der Stoff für die genähten Teile stammt vom Stoffmarkt Holland. Nur etwas aufbügelbare Vlieseline für den Beleg am T-Shirt musste ich erwerben. Da hatte ich jedoch Glück und bekam ein Reststück für einen Spottpreis. Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit mir. Jetzt fehlen nur noch ein paar warme Sommertage, damit ich die neuen Sachen auch tragen kann. 🙂   #365tageohne

Mehr Berichte gibt es in unserer facebook Gruppe, oder ihr besucht den Blog von Piex Su.

Fluffiger, süßer Milchreis

Ist euch auch so warm? Bei den derzeitigen Temperaturen habe ich so gar keine Lust zu kochen. Aber Hunger bekomme ich trotzdem. Und so lecker mein Salat vom Balkon ist, irgendwann brauche ich mal etwas anderes. Und an einem warmen Tag mag ich da am liebsten Milchreis aus dem Kühlschrank. Selbst gemacht natürlich. Ein bissel kochen muss man schon dafür, aber das ist mit ziemlich wenig Aufwand zu erledigen.

Als erstes brauchen wir ein paar Zutaten: 005 (800x664)

  • Rundkornreis/Milchreis
  • Milch
  • Salz

Von dem Milchreis so 3-4 Hand voll in einen Topf geben, 007 (800x686) eine Prise Salz darüber rieseln lassen und dann so viel Milch dazu, dass der Reis bedeckt ist. 009 (800x708) Dann die niedrigste Temperatur am Herd wählen und alles langsam erhitzen. Zwischendurch immer wieder umrühren. Es dauert eine Weile, aber wenn alles heiß geworden ist, geht es ziemlich schnell. Deswegen wirklich aufpassen damit nichts anbrennt. Bei Bedarf, wenn die Reiskörner noch zu klein und hart sind, noch etwas Milch zugeben. Wer unsicher ist, darf gerne das eine oder andere Reiskorn testen, indem er darauf beißt. Ist die Konsistenz fast perfekt, kommen noch zwei weitere Zutaten hinzu.

  • Zucker
  • 1 Ei

Ich mag meinen Milchreis süß. Am besten schmeckt es mir wenn die Süße ein wenig in den Reis gezogen ist. Also gebe ich gegen Ende der Kochzeit den Zucker direkt in den Topf. 011 (800x600) Zu diesem Zeitpunkt ist nicht mehr viel Flüssigkeit vorhanden. 016 (800x600) Noch ein kleiner Beiß-Test, und wenn mir die Bissfestigkeit der Körner angenehm ist, nehme ich den Topf vom Herd. Nun fehlt noch das Ei. 014 (800x645) Eiweiß und Eigelb wird getrennt. Das Eigelb rühre ich im Milchreis unter. 018 (800x680) Das gibt dem Milchreis eine hübsche Farbe. 021 (800x738) Das Eiweiß zu Eischnee aufschlagen 023 (800x735) und diesen dann unter den Milchreis rühren. 026 (758x800) So lange vorsichtig rühren, bis er gleichmäßig verteilt ist. 027 (800x713) Es sollen keine weißen Eischneewolken mehr zu sehen sein. 030 (800x600) Tja, danach Deckel auf den Topf, den Topf an die Seite stellen und abkühlen lassen. Während der Milchreis abkühlt, wird das, was so glibbrig aussieht, schön fest. Und durch den Eischnee bleibt der Milchreis trotzdem fluffig leicht.

Nach dem Abkühlen den Milchreis im Kühlschrank aufbewahren. Das gilt besonders bei schwülen Temperaturen. Am liebsten esse ich meinen Milchreis mit eingemachten, leicht pürierten Pflaumen. Davon habe ich mir im Herbst ein paar Marmeladengläser von vorbereitet. 031 (800x685) Wer seinen Milchreis gerne mit Zucker und Zimt isst, sollte daran denken, dass in meinem Rezept ja der Zucker schon beim kochen zugefügt wurde. Also in dem Fall nur mit Zimt würzen, oder beim kochen den Zucker einfach weglassen. Milchreis ist wirklich einfach zuzubereiten und an heißen Tagen schön gekühlt einfach lecker! 🙂

365 Tage ohne – Update Woche 12

Hier in NRW sind die Ferien angebrochen. Zwar betrifft es mich nicht (mehr), aber trotzdem hat diese Zeit immer noch ihre ganz besondere Stimmung. Im Garten, also auf meinem Balkon, ist es am wachsen und blühen. 004 (800x510) Meinen Salat hole ich mir aus dem Balkonkasten. 003 (800x458) Und die Radieschen sind gigantisch. 003 (644x800) Die Erdbeeren sind vernascht. Zum Glück blühen die Pflanzen schon wieder. 013 (800x589) Ein Versprechen auf weitere Früchtchen. Alles schmeckt gerade nach Sommer, nach Grün…

Sommerzeit, Ferienzeit, das hat was. Und auch wenn ich nicht weg fahren werde, so nehme ich gerade alles etwas leichter und entspannter. Auch genieße ich es, dass es nicht so extrem heiß ist. Nicht nur, weil man es da unterm Dach besser aushält, es sind auch lange, wirklich lange Spaziergänge möglich. Spaziergänge, bei denen auch die Gedanken auf Wanderschaft gehen. Im Moment denke ich viel darüber nach, was ich alles an Kleidung brauche. Zwischen ‚haben wollen‘ und ‚brauchen‘ besteht nämlich ein riesiger Unterschied. In dieser Woche habe ich mir nur ein T-Shirt zugeschnitten, welches noch darauf wartet, genäht zu werden. Shirts benötige ich wirklich. Aber es wird noch eine spannende Aufgabe werden, mir eine wirklich für meinen Typ und meine Bedürfnisse passende Garderobe zusammenzustellen. Die Hunde brauchten übrigens ein neues Körbchen. Immerhin ein Teil, was ich diese Woche fertig bekommen habe. 012 (800x469) Das Thema Hundekorb beschäftigt mich aber immer noch. Es gibt da einige Anleitungen zu zu finden, aber bisher war ich noch von keiner richtig überzeugt. Macht euch darauf gefasst, dass ich darüber nochmal ausführlich berichten werde.

Aber erst mal schalte ich noch eine Weile um in den Ferien-Modus. Da wartet noch das eine oder andere Eis auf mich. 😉 Und zwischendurch träume ich mich ein wenig nach Alaska, während ich den Bären via Livecam beim fischen zusehe. Schaut mal rein, es lohnt sich! #365tageohne

Hier noch ein paar andere Challenge-Mädels:

 

 

365 Tage ohne – Woche 11 – Große Pläne

Eigentlich wollte ich das Update ja schon gestern schreiben, aber ihr kennt das sicher. Ständig kam was dazwischen, und am Ende hatte ich dann keine Lust mehr zum schreiben. Auch bin ich vertieft. Vertieft in die Umsetzungen meiner Pläne. Und ich habe große Pläne! Ich will eine neue Garderobe haben. Und diese, soweit wie möglich, natürlich selber genäht.

Im ersten Schritt habe ich meine Kleiderschrank ausgemistet. Das habe ich vor über einem Jahr schon mal gemacht. Viel war also sowieso nicht mehr drin im Schrank. Das, was ich jetzt aussortiert habe, habe ich in der ganzen Zeit nicht angezogen. Oder ich bin endgültig „raus gewachsen“. Der Bauch will einfach nicht verschwinden. Und solange ich da nicht die richtige Methode gefunden habe zum abnehmen, muss ich mir in Sachen Kleidung etwas anderes überlegen. Und deswegen habe ich rigoros entsorgt. 026 (600x800) Bei den Pullis habe ich noch ein Auge zugedrückt. Die passen immerhin. Nur gefallen sie mir nicht mehr besonders. Deswegen werde ich diese jeweils Stück für Stück austauschen, sobald ich einen neuen genäht habe. Pullis dauern bei mir etwas, weshalb ich da ein wenig vorsichtig mit der Entsorgung bin. Bei den Shirts war ich mutiger. 027 (599x800) Nein, keine Angst, ein paar sind noch im Wäschekorb. Bis auf das Shirt, welches ich gerade trage, stehen mir zur Zeit, zusätzlich zu dem hier gezeigtem Rest, noch ca. 6 T-Shirts und 6 Tops zusätzlich zur Verfügung. Trotzdem hat sich der Druck, mich an die Nähmaschine zu setzen, jetzt erhöht.

Die Kleidung, welche noch gut ist, mir aber nicht mehr passt, habe ich erst mal weiter gereicht. Wäre schön, wenn sie einem anderen passt, gefällt und dann auch genutzt wird. Das was aus Fleece ist, wird wohl zu Hundekissen verarbeitet. Was ich mit den alten T-Shirts anstelle, weiß ich noch nicht. 029 (800x600) Vielleicht zerschneide ich sie in Streifen und häkel einen Teppich daraus. Falls ich mich zum zerschneiden aufraffen kann, sicher keine schlechte Idee. Bis ich mir was überlegt habe, werde ich mich daran machen neue Oberbekleidung zu nähen. Und damit ich diesen Sommer noch etwas davon habe, werde ich mich damit ein klein wenig beeilen müssen. Also weniger Internet und facebook, dafür mehr nähen. Und nebenher zusätzliche Hunderunden. Sollte das nicht helfen, den Bauchumfang zu reduzieren, freuen sich wenigstens die Hunde 😀  #365tageohne

Hier noch ein paar Beiträge meiner Mitstreiter:

Und noch der Hinweis auf die 365 Tage ohne – Facebookgruppe. Die meisten haben keinen Blog, oder Seite. Aber es wird dort lustig diskutiert, gezeigt und interessante Gespräche geführt.

365 Tage ohne – Woche 9-10 Die Hunde sind dran

Die Challenge läuft tatsächlich schon 10 Wochen! Und nein, bisher habe ich noch keine Kleidung gekauft. Nur ein paar Crocs, diese Gummischuhe, sind neu bei mir eingezogen. Ja ich weiß, sie sind kein modisches Highlight, aber dafür bequem, praktisch, günstig und gerade richtig für die 10-Minuten-Hunderunde zwischendurch. Meine Hunde spielen für mich gerade sowieso eine Hauptrolle. In der letzten Zeit habe ich sie mit Joghurt-Fleischwurst-Eis bestochen und mit Leberwurstkeksen verwöhnt. Nun geht es aber um etwas, was sie brauchen. Neue Halsbänder. 011 (800x408) Halsbänder sind nicht unbedingt günstig. Und dann passen sie oft auch nicht so, wie man es gerne möchte. Besonders Zugstopp-Halsbänder findet man nicht so oft. Ich favorisiere diese Art von Halsbändern, da sie schnell umgelegt sind, locker am Hals sitzen, aber im Notfall nicht so einfach abgestreift werden können. Durch einen Sicherheitsstopp ziehen sie sich aber nicht so sehr zusammen, dass es zu eng werden könnte. Da sie relativ einfach selber hergestellt werden können, war es für mich natürlich klar, dass ich das versuche. Die Zutaten für meine ersten Halsbänder habe ich bei der lieben Carina von der Halsbandfabrik bestellt. Das war unterm Strich für zwei Halsbänder immer noch günstiger als ein unpassendes, gekauftes aus dem Laden. Wer das ausprobieren möchte, hat bei Nichtgelingen, oder -gefallen, keine großen Einbußen. In ihrer facebook-Gruppe  findet man unter den Alben eine genaue Foto-Anleitung für die Zugstopphalsbänder, und auch für andere Sachen. Eine Anleitung findet sich auch auf dem Blog von Sandra von Pfotenprunk. Material bekommt man bei ihr natürlich ebenso. Die beiden Damen sind übrigens sehr nett und hilfsbereit!

Für ein Halsband braucht es nicht viel Material. Gurtband, Webband, zwei Ringe, einen Schieber und etwas Fleece (meist hat man noch einen Rest irgendwo) oder Airmesh zum polstern. 014 (800x626) Erst wird das Webband auf das Gurtband aufgenäht. 015 (800x600) Nicht vergessen, anschließend die Enden mit dem Feuerzeug zu verschmelzen, und dadurch vor dem Aufribbeln zu sichern! 017 (800x600) Anschließend die Ringe und den Schieber nach Anleitung integrieren. 023 (800x600) Beim Vernähen der Bandenden wird es dann ein wenig knifflig, da der Platz unter der Nähmaschine doch etwas eng wird. 024 (800x600) Zwischendurch mal am Hund testen, ob die Größe richtig ist. So muss man im Fall des Falles nicht zu viel auftrennen. Dann noch polstern, 033 (800x719) und schon ist es fertig. 034 (800x600) Meine beiden Fellnasen sahen damit einfach klasse aus. 038 (800x736) Im Laufe der Zeit sind noch andere dazu gekommen. So habe ich aus einer überflüssigen Warnweste Sicherheits-Halsbänder genäht. Der Leuchtstreifen lässt sich sehr einfach von der Weste abtrennen und weiterverarbeiten. Der Westenstoff dient als Futter.  007 (762x800) Im Dunkeln sind die Halsbänder eine echte Hilfe. 004 (800x764) Dieses Mal waren wieder ein paar hübsche Halsbänder an der Reihe. Und ich finde, es kleidet die beiden wirklich gut! 008 (800x610) Aber nun bin ich erst mal wieder an der Reihe. Mein Kleiderschrank ist nämlich immer noch ziemlich leer. 🙂 #365tageohne

Hier nochmal ein paar Beiträge meiner Mitstreiterinnen:

Hunde verwöhnen mit Leberwurstkeksen

Ja, im Moment verwöhne ich meine Hunde. Das muss einfach zwischendurch mal sein. Und da die Temperaturen gerade so schlagartig abgesunken sind, kann man auch mal wieder den Backofen laufen lassen. Ideen, wie man seine Hundis verwöhnen kann, gibt es reichlich auf Dog it yourself  zu finden. In der dazugehörigen facebook-Gruppe bin ich mal über ein Grundrezept für Hundekekse gestolpert. Dieses Rezept kann man hier nachlesen. Ich habe das Rezept ein wenig verändert. Meinen Hunden schmeckt es prima. Also hier meine Variation: 004 (800x774)

  • 100g kernige Haferflocken (ein Getreide mit viel Eiweiß)
  • 100g Kokosraspel (reinigt den Darm, Prophylaxe gegen Würmer)
  • 1 Becher Hüttenkäse (Eiweiß, leicht verdaulich)
  • 100g Leberwurst (sorgt für das Sabbern)
  • 1 Ei (hält alles zusammen)
  • 5 EL Öl (sonst wird es zu trocken)
  • optional 1-2 EL geschroteter Leinsamen (sehr gut für ein glänzendes Fell, gesunde Haut und eine gute Verdauung. Besonders ältere Hunde sind für letzteres dankbar.Würmer haben es damit auch schwerer)

Erst die trockenen Zutaten, soweit nötig, abwiegen. 006 (800x731) Dann den Rest zufügen. 007 (800x705) Die Leberwurst habe ich zerkleinert, damit man sie besser unterrühren kann. Jetzt mit dem Knethaken und dem Mixer alles kräftig vermischen. 010 (800x651) Sobald alles eine gleichmäßige Leberwurstbraune Färbung hat, ist man damit fertig. 011 (800x698) Mit einem Löffel presse ich dann die Masse in die Rührschüssel, glätte sie etwas und ‚zeichne‘ mir ein paar Hilfslinien in den Keksteig, damit es anschließend leichter ist gleichmäßig große Kekse herzustellen. 012 (800x754) Aus einem Dreieck forme ich 4 Kugeln, welche ich anschließend platt drücke zur gewünschten Keksform. Vier Dreiecke reichen für ein Backblech. 015 (800x578) Die Masse reicht also für zwei Backbleche. Mit feuchten Händen ist es übrigens einfacher, den Teig zu formen. Die Hunde lieben es knusprig. Ich lasse die Kekse also 25-30 Minuten bei 160° Umluft im Ofen. Haben sie den gewünschten Bräunungsgrad erreicht, lasse ich sie nochmal für ca. 10 Minuten bei 50° etwas trocknen. Je trockener, desto haltbarer. Das mit der Haltbarkeit ist hier jedoch relativ, da sie wirklich schnell verputzt sind. Am Ende sehen sie nicht nur gut aus, sondern duften auch lecker. 017 (800x600) Meine beiden Fellnasen können es jetzt auch kaum noch abwarten, dass sie eine Kostprobe bekommen. 018 (719x800) Beim Genuss dann bitte nicht stören. Außer, es gibt noch einen weiteren Keks 😉  019 (800x478)

Bestechung mit Joghurt-Fleischwurst-Eis

Ich bin am quilten. Und so sehr mich diese Tätigkeit normal entspannt, so sehr bin ich davon gerade eingespannt. Denn ich habe das falsche Garn gewählt. Dieses verknotet sich permanent, bleibt hängen, reißt ab…. Wachs würde helfen. Habe ich gerade aber auch nicht im Haus. Also geht es nur in Minischritten vorwärts. Manchmal auch zurück, wenn ich mal wieder alles aufmachen muss. Dann bin ich zwischendurch den neuen Stoff am waschen. Schließlich will ich für die #365tageohne Challenge noch einiges nähen. Als Update zur 7. und 8. Woche gibt es da also auch nur zu erzählen, dass ich bisher stark geblieben bin, und keinen Kleiderkauf getätigt habe. Dann ärgert mich gerade noch das Wetter. Mit Überschwemmungen habe ich, Gott sei Dank, nichts zu tun. Aber bei einem aufziehendem Gewitter werden bei mir sämtliche Stecker gezogen. Auch der Stecker vom Telefon. Bei meiner Schwester ist es nämlich bereits zwei Mal passiert, dass ein Blitz im Dorf die Telefonleitung getroffen und damit zu Hause die daran hängenden Geräte (auch den PC) verschmort hat.

Bei einem Gewitter machen sich auch die Hunde bemerkbar. Billy, mein Großer, hat im Haus zwar keine Angst, aber seinen Kopf auf meine Füße zu legen, scheint beruhigend zu sein. Atze, der Terrier, zittert dagegen wie Espenlaub. Ein leichtes Donnergrollen in der Ferne, und schon macht er Anstalten in mich hineinkriechen zu wollen… Spätestens dann muss ich meine Näharbeit aus der Hand legen und mich um ihn kümmern. In der übrigen Zeit, muss ich leider zugeben, vernachlässige ich gerade meine Pflichten als Hundemama ein wenig. Um mein schlechtes Gewissen zu beruhigen, besteche ich meine Hundis mit einem besonderen Eis. Einem Joghurt-Fleischwurst-Eis. Das gibt es an heißen Tagen zwar sonst auch, aber im Moment eben ein wenig häufiger. Sie lieben es beide sehr! Besonders nach einem Spaziergang bei schwülem Wetter. Und es ist schnell und einfach herzustellen. Dafür nehme ich einfach einen großen Becher fettarmen Joghurt, Fleischwurst und noch ein wenig Petersilie. Die ist gesund, gut gegen Mundgeruch und sorgt noch für ein wenig zusätzlichen Geschmack. 002 (800x640) Die Fleischwurst klein schneiden und alles zusammen in einen Becher geben. 004 (800x677) Dann nur noch mit dem Stabmixer pürieren. Bei Bedarf, damit es nicht zu dickflüssig ist, ein wenig Wasser dazugeben. Anschließend fülle ich die Masse in kleine Gefrierdöschen. 007 (557x800) Die Masse kann man auch in einen Kong geben. Aber die kleinen Dosen ergeben die richtige Portionsgröße. Zudem sind sie günstig. Eine bessere Alternative habe ich bisher nicht finden können. 009 (800x532) Wer da eine Idee hat, die mir noch nicht eingefallen ist, darf sie mir gerne mitteilen!

Nach ein paar Stunden im Tiefkühler steht dem Genuss dann nichts mehr im Wege. 014 (800x634) Atze ist total vertieft, kratzt das Eis gerne mit den Zähnen auf dem Topf (wie man an den diversen Löchern in den Dosen erkennen kann). Seine, etwas kleinere, Portion ist immer schnell aufgeschleckert. Billy ist ganz der Genießer. 015 (800x576) Er lässt sich Zeit. Danach darf ich dann auch wieder ein Stündchen an der Decke arbeiten. Aber bald ist diese ja fertig. Dann werden die Eis-Kalorien im Wald wieder abgelaufen 😉

365 Tage ohne – Woche 5 + 6 im Kaufrausch

Wie war das? Kaufrausch? Sollte nicht ein ganzes Jahr lang nichts gekauft werden? Nun, gar nichts geht ja nicht. Zum nähen braucht es Stoff! Und den bekommt man nicht nur im Laden oder im Internet. Mein persönliches Highlight ist immer der Holländische Stoffmarkt. 025 (800x444) Dieser tourt durch Deutschland und ist an zwei Terminen im Jahr in relativer Reichweite. Eben weil man nicht ‚mal eben‘ dort hin fahren kann, erfordert ein Besuch eine gewisse Planung. Schließlich will man so effektiv einkaufen, wie eben möglich. Für mich bedeutet das, dass ich meine Schnittmuster sichte. Was habe ich da? Was will ich nähen? Was ist eine sinnvolle Füllung für meinen Kleiderschrank? Dann geht es an die Feinheiten. Welche Stoffart benötige ich für welchen Schnitt? Wie viel Stoff ist notwendig? Weil, nichts ist ärgerlicher, als zu Hause festzustellen, dass einem 20 oder 30 cm Stoffmenge fehlen. Und sind diverse Zutaten nötig? Reißverschlüsse? Knöpfe? Einlagen? Mein Hauptaugenmerk lag dieses Mal auf Jersey für T-Shirts. Daraus lassen sich auch leichte Sommerkleider und Röcke nähen. Und ein paar Schlaf-Shirts wären auch fällig. Diese Informationen notiere ich in einem kleinen Spiralbüchlein, welches mich schon ein paar Jahre begleitet. 007 (753x800)

Sehe ich einen schönen Stoff, der mir gefällt und auch preislich entgegenkommt, kann ich nachsehen, wie viel ich für das eine oder andere Projekt mindestens benötige. Oder ich habe den Stoff zu Hause und brauche noch passende Knöpfe. Dann klebe ich kleine Stoffmuster ein und kann die nötigen Zutaten passend besorgen. 008 (800x590) Manchmal lassen sich Materiallisten auch ausdrucken. Diese einzukleben, ist natürlich am bequemsten. 009 (800x551) Das hat mir in der Vergangenheit immer sehr geholfen. Nur für die Zukunft werde ich wohl auf ein kleines Ringbuch, so ein Filofax umsteigen. Ich denke, das ist übersichtlicher. Aber diese Grundidee kann ich nur jedem ans Herz legen. Eine Seite darin ist auch immer für Zutaten reserviert. Geht eine Farbe beim Nähgarn zur Neige? Eintragen. Die häufig genutzte Vlieseline wird knapp? Eintragen. Wie ein Einkaufszettel. So sind die Vorräte immer gefüllt. Zwischendurch arbeite ich noch an einem anderen Projekt. Ich hoffe, Jule freut sich darüber.  😉  001 (800x379)  Aber gestern war es dann endlich soweit. Auf zum Stoffmarkt! Wegen der Unwetterwarnungen bestand noch die Möglichkeit, dass die Veranstalter den Markt kurzfristig absagen. Das Glück stand aber auf meiner Seite. Nicht nur, dass das Wetter klasse war, ich habe sogar in unmittelbarer Nähe einen Parkplatz ergattert. So konnte ich den Schwung Jersey-Coupons zwischendurch ins Auto bringen, und musste mich nicht damit abschleppen. Danach war auch Zeit zum gucken, Stoffe streicheln und Phantasie beflügeln. 026 (800x600) Patchworkstoffe standen diesmal leider nicht auf meiner Liste. Aber man kann ja schon mal gucken und überlegen. Welches Stöffchen würde denn irgendwann gerne bei mir einziehen? 027 (600x800) Am Bernina-Stand wurden ebenfalls Begehrlichkeiten geweckt. Die Dame dort am Stand hat geduldig alle Fragen beantwortet und die Qualität der Maschinen vorgeführt. 028 (800x660) So ganz nebenbei habe ich dann beschlossen, dass ich eine Spardose für solch ein Luxusmodell aufstelle. Sobald ich genug für einen neuen Wohnzimmerteppich zusammen habe, wird dafür gespart. 030 (800x600) Vor lauter gucken habe ich dann vergessen eine Loskarte auszufüllen. Auf jedem Stoffmarkt wird so ein Teil nämlich verlost. Wäre eine günstige Alternative, ein Gerät zu gewinnen, statt zu bezahlen…. 😉 Beim Stände abklappern sind dann noch ein paar Stöffchen in meine Tasche gewandert. 031 (800x600) Bei den Dekostoffen bin ich stark geblieben. Am Ende musste ich dann aufhören, da mein Geld alle war. Ob es daran gelegen hat? 033 (783x800) Bestimmt. Ich kann doch nicht schon bei einem einzigen Besuch mein Jahresbudget für Stoff ausgegeben haben? Oder was meint ihr? 036 (800x564)

Ich werde mich dann für die nächsten Wochen ins Nähzimmer einschließen. Sonst bekomme ich diese Menge nie verarbeitet! Aber ich hatte riesigen Spaß! Sogar eine Dame aus einer Nähgruppe von Facebook habe ich getroffen! Der Kaufrausch ist zwar ein wenig außer Kontrolle geraten, aber es war ein richtig, richtig schöner Tag. Bis zum nächsten Mal! 021 (578x800) #365tageohne

Hier noch ein paar Links zum Wochen-Update:

Facebookgruppe

PiexSu

Tina’s bunte Welt

 

365 Tage ohne – Die 4. Woche

Wow! Ganze vier Wochen sind schon vorbei. Ist es mir bisher schwer gefallen, keine Klamotten zu kaufen? Nein, nicht wirklich. Aber was mir aufgefallen ist, ist der Automatismus, in dem wir drin stecken. So schaue ich ganz automatisch beim einkaufen in die Wühltische, wo die Angebote liegen. Dieses „Mal gucken, ob da nicht ein Schnäppchen für mich dabei ist“ ist doch tief in einem drin. Besonders wenn man auf seine Ausgaben achten muss, ist der Angebots-Jagdmodus ständig aktiviert. Um meine Ausgaben nicht zu sehr zu strapazieren, habe ich bisher allerdings auch immer sehr gezielt eingekauft. Ich habe also hauptsächlich eingekauft, was ich wirklich benötige. Und trotzdem muss ich mir immer wieder sagen „nein, du brauchst nicht bei den Klamotten zu gucken, du nähst selber“ wenn ich vor einem Angebot stehe. Irgendwie ist es ein seltsames Gefühl. Und ich empfinde dabei überraschend viel Spaß. Ich habe Freude bei dem Gedanken, dass ich in der Lage bin, mir selbst etwas herzustellen, womit NICHT jeder Zweite rumläuft.

Viel getan habe ich in dieser Woche nicht. Erst habe ich noch die warmen Tage genossen. Gerade noch froh, endlich die Frühjahrsmüdigkeit abgeschüttelt zu haben, wurde ich aber dann, dank der ungemütlichen Eisheiligen, wieder in einen Zwischen-Winterschlaf geschickt. Immerhin habe ich so die Gelegenheit, noch ein heißes Bad zu genießen. Nicht viel, bedeutet aber nicht, dass ich gar nichts getan habe. Neulich  habe ich doch ein Kimono-Tee genäht. So gut mir das Shirt gefällt, so finde ich den Ausschnitt etwas zu weit. Ständig gucken die BH-Träger raus. Also habe ich versucht, den Ausschnitt etwas zu verkleinern. Auf den Fotos kann man sehen, wie ich das gemacht habe. SM-Änderung1 (800x374) Erst die Linie der Schulternaht verlängern, dann Punkt, wo der Halsausschnitt beginnt, nach innen verschieben. In meinem Fall waren das 1,5 cm. Diesen Punkt dann in einem Bogen mit der angezeichneten Ausschnittlinie verbinden. Jedenfalls beim Rückenteil. Beim Vorderteil wäre der Ausschnitt aber zu tief geworden. Deswegen habe ich meine eigene Ausschnittlinie eingezeichnet. SM-Änderung2 (800x601) In der Form habe ich mich am Schnittmuster orientiert. Dann musste ich noch herausfinden, wie lang das Halsbündchen werden darf. Dafür habe ich die Länge des Bündchens vom Original durch den Umfang des Halsausschnittes geteilt und eine Ungefähre 0,9 heraus bekommen. Also habe ich den neuen Umfang des Halsausschnittes x 0,9 genommen. Schon hatte ich das neue Längenmaß für mein Halsbündchen. Es hat sogar gepasst, wie man sieht. 004 (800x384) Zum Vergleich habe ich das zuerst genähte Shirt darunter gelegt. Beim Test, ob der neue Halsausschnitt passt, habe ich einen billigen Stoff genommen, welcher schrecklich widerspenstig gewesen ist. Aber, das Shirt passt und der Ausschnitt sieht deutlich besser aus. Auch wenn ich beim annähen des Bündchens ein wenig sorgfältiger werden muss. Für ein Probeshirt ist es aber ok. 🙂 Und weil in selbst genähten Sachen keine lästigen Etiketten drin sind, welche nicht nur kitzeln, sondern auch mit der aufgedruckten Größe ein schlechtes Gewissen einreden, habe ich das neue Shirt noch eine Nummer größer genäht. So sitzt es lockerer. Jetzt ist das Schnittmuster für mich perfekt. 🙂 006 (800x339)

Vielleicht finde ich ja demnächst mal jemanden, der mich fotografiert. Dann kann ich zeigen wie die Shirts sitzen. Bis dahin möchte ich nochmal alle Interessierten in die Facebookgruppe von der #365tageohne Challenge einladen. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Und hier nochmal ein paar Blogs von anderen Mitgliedern.

Ach ja, mein Strickset von We are knitters ist angekommen. 013 (605x800) Ich finde es toll, dass bei der Verpackung der Plastikanteil auf ein Minimum reduziert ist. Es muss nicht alles in Folie ersticken! Die Wolle fühlt sich toll an, und die Anleitung ist, mit Video-Unterstützung auf der Seite, auch für mich zu verstehen. Ich vermute jedoch, dass das Top zu klein für mich ist. Aber dann finde ich sicher eine andere, für mich passende Anleitung. 😉

365 Tage ohne – Woche 2 + 3

Nein, ich habe noch nicht aufgegeben! Auch wenn ich das Update zur zweiten Woche habe ausfallen lassen, bin ich immer noch voll bei der Sache. Nur Frühling, warme Temperaturen, Feiertage…. Da gibt es reichlich zu tun. Die Blümchen sind jetzt aber alle in der Erde, und ich kann, wenn auch auf den letzten Drücker, noch schnell das Update zur dritten Woche schreiben.

Genäht habe ich in den zwei Wochen nichts. Da fehlte wirklich die Zeit. Während eines Anfalles von Frühjahrsputzwut, bin ich jedoch in diversen Ecken auf Nähzeitschriften gestoßen. Und ausgedruckte Schnittmuster. 015 (800x650) Nachdem ich die Stapel auf einen Haufen gelegt hatte, musste ich mir eingestehen, dass ich süchtig bin. Süchtig nach Nähzeitschriften und Schnittmustern. Immerhin bin ich ein ordentlicher Suchti. 018 (800x737) Eine der bekanntesten Zeitschriften für selbst genähte Mode auf dem Markt besteht inhaltlich leider zu einem Großteil aus Werbung und überflüssigen Inhalten. Deswegen finde ich es etwas lästig, dort nach Modellen für Schnittmuster zu blättern. Also habe ich mir Ordner und Klarsichthüllen besorgt. Dann schnappe ich mir eine Zeitschrift und reiße alle Seiten mit Modellen, die mir gefallen einfach raus. Dann nehme ich noch das separate Heft mit den Anleitungen und Schnittmusterbogen. Auf die raus gerissenen Seiten und das Anleitungsheft schreibe ich jeweils die gleiche Nummer und verstaue alles in eine Klarsichthülle. Die Seiten mit den Modellen hefte ich in Ordnern ab. 021 (800x593) Gibt es einen Bildernähkurs dazu, kommt der zum entsprechenden Modell. 022 (800x637) Die Anleitungshefte kommen in eine Kiste. 016 (800x773) Brauche ich eine Anregung, kann ich meine Ordner durchblättern. Habe ich mich für ein Modell entschieden, schaue ich auf die Nummer darauf, suche anschließend die passende Kiste, und darin das Anleitungsheft mit der gleichen Nummer wie das Modell. 017 (800x600) Das System hat sich bewährt. Die ersten Anleitungen stammen von Oktober 1995. Ich sammel also jetzt seit 20 Jahren Schnittmuster. Ob ich was daraus genäht habe? Ja klar, aber nicht so viel wie ich gerne getan hätte. Aber darüber rede ich sicher ein anderes Mal. Zunächst muss ich die gefundenen Hefte noch ordentlich in meine Ordner verpacken. Und dann brauche ich noch ein System für die Schnittmuster zum ausdrucken. 😀  Aber vielleicht habe ja den einen oder anderen inspiriert.

Ach ja, bis auf einen Sport-BH, habe ich auch nichts eingekauft. So einen BH mit im Stoff eingewebten „Stützvorrichtungen“ kann ich nun nicht nähen. Da Unterwäsche ja auch auf der Ausnahmeliste steht, bin ich also brav gewesen. Und ich habe bei einem Muttertags-Gewinnspiel von Makerist und WAK gewonnen. Von We are knitters bekomme ich ein Strickset für ein Top. Also Wolle, Anleitung und Nadeln. Jetzt werde ich wohl stricken lernen. 🙂 Und auf Makerist darf ich mir für 50€ Videokurse aussuchen. Da gibt es auch einen Kurs zum Hosen nähen lernen. Ob ich es doch noch dieses Jahr mit einer Jeans versuche???  😉

Und hier wieder ein paar andere Challengeteilnehmer:

#365tageohne