Meine neuen alten (Schlafzimmer-) Möbel

*Beitrag kann Werbung enthalten durch Abbildung von verwendeten Produkten*  Herrlich, wie gerade die Sonne draußen scheint, nicht wahr? Ich finde es herrlich draußen zu sitzen und die ersten wirklich warmen Strahlen zu genießen. Etwas, das ich aber nur kann wenn keine Aufgabe auf mich wartet. Da fehlt mir sonst einfach die Ruhe. So wie im letzten Jahr. Da hatte ich nicht nur viel Arbeit, gleichzeitig wurde auch meine Geduld auf eine harte Probe gestellt.

Wie ich bereits berichtet habe, hatte ich von einer Wohnungsauflösung einige Möbel mitgebracht. Und zwar einen Tisch, eine Kommode und einen Kleiderschrank. Alles in Eiche brutal. Nicht, dass das nicht gut ausgesehen hätte, aber es war so überhaupt nicht mein Geschmack und Stil. Der Plan war also klar: die Möbel mussten umlackiert werden. Aber wie? Was genau musste ich beachten? In den diversen Facebook-Gruppen, Foren und Ratgeberseiten wurde ich fündig, aber nicht wirklich schlauer. Waren meine Möbel nun lackiert, oder lasiert? Offenporig oder versiegelt? Ich hatte keine Ahnung…. Aber dafür hatte ich mir ja den Tisch mitgebracht. Der gefiel mir einfach nur gut, aber es wäre nicht so schlimm wenn ich ihn versaue. 051 (800x663) Also mein perfektes Übungsprojekt. Sogar neue Pinsel hatte ich mir besorgt. Neue Pinsel sollten vor der ersten Benutzung mit warmen Seifenwasser ausgespült werden. 053 - Kopie (640x514) Das holt eventuelle Rückstände aus den Borsten. Und um lose Borsten zu entfernen, den Pinsel anschließend auf einem Stein ausschlagen. 056 (640x480) Zum lackieren hatte ich verschiedene Möglichkeiten ausgewählt. Abschleifen, oder nur abwaschen. Mit Vorbehandlung, oder nur Lack. Und von allen Möglichkeiten die einfachste. 057 (640x299) Auf der Rückseite des Tisches war mein „Testgebiet“. Einen Teil habe ich angeschliffen und dann gereinigt. 058 (640x448) Die Füße habe ich nur gereinigt. Einen Teil der Rückwand und der Füße habe ich mit Allzweckuntergrund auf Acrylbasis vorbehandelt, einen anderen Teil habe ich gleich mit Acryl-Lack gestrichen. Und dann habe ich gewartet was passiert. 063 (640x539) Es stellte sich heraus, dass dort, wo ich das Holz angeschliffen hatte, die alte Farbe „durchblutet“. So nennt man das, wenn nach dem neuen Anstrich die alte Farbe immer wieder durchkommt. Selbst dort, wo ich den Untergrund benutzt hatte war das der Fall. Und ich benötigte mehrere Anstriche mit Lack, bis ich zufrieden war. Dort wo ich nur mit Lack gearbeitet hatte, benötigte ich mindestens 3-4 Lackschichten, damit man die alte Farbe nicht mehr sehen konnte. Immerhin blutete es dort nicht aus.

Am Ende entschied ich mich dann für eine gründliche Reinigung, einen Voranstrich mit Allzweckuntergrund und dann so viele Lackschichten wie nötig. Das waren dann in der Regel zwei. Außer ich musste hochkant arbeiten. Dann habe ich weniger Lack genommen, damit sich keine unschönen Lacknasen bilden. Untergrund und Lack waren beide auf Acrylbasis, damit es nicht stinkt. Ich konnte nämlich nur im Wohnzimmer, und später nur im Schlafzimmer arbeiten. Da jede Schicht Farbe erst mal trocknen musste, was meist einige Stunden gedauert hat, hat das alles wirklich lange gedauert. Zumal ich meist nur einzelne Teile bearbeiten konnte aus Platzmangel. Immerhin, der Tisch sah am Ende wirklich zauberhaft aus. 019 (800x629) Und während beim Tisch die Lackschichten trockneten, konnte ich schon ein paar Schubladen der anderen Möbel lackieren. 008 (640x269) Die brauchten nicht viel Platz, und da überall erst die Griffe entfernt werden mussten, war es eine echte Fummelarbeit. Und es hat meine Ungeduld beruhigt. Schließlich wollte ich endlich mein Schlafzimmer fertig haben!

Als erstes wartete da diese schöne Kommode auf einen neuen Anstrich. 007 (600x800) Da kann man doch meine Ungeduld verstehen, oder??? Wie ich da ran gegangen bin, erzähle ich beim nächsten Mal. 😉