Bloggeburtstag und so….

Vor ein paar Tagen wurde ich daran erinnert, dass ich vor zwei Jahren meinen Blog gestartet habe. Na ja, von Seite einrichten bis zum ersten Beitrag hat es dann noch ein paar Tage gedauert. Bei manchen Sachen weiß ich immer noch  nicht genau wie ich das gemacht habe. Immerhin, mit den Grundfunktionen bin ich mittlerweile warm geworden. 🙂 Bei solchen Hinweisen jedoch fängt man an in Erinnerungen zu schwelgen. Wie war das beim Start? Was wollte ich erreichen? Was habe ich gelernt? Was ist in die Hose gegangen? Was hat mich überrascht?

Als ich mit dem Blog angefangen habe, wollte ich viel und reichlich über das schreiben, was mir Spaß macht. Und die Beiträge sollten mir auch einen Grund dafür geben, dass ich mehr von den spaßigen Sachen machen kann. Habe ich doch immer noch ein (anerzogenes) schlechtes Gewissen wenn ich etwas „nur“ für mich mache. Auch wollte ich heraus finden, wie ich mit meiner veränderten Lebenssituation umgehen kann, ohne einen Qualitätsverlust des Lebensgefühls zu verspüren. Ich wollte lernen und lehren. Anregungen für andere geben. Tipps und Ratschläge geben von Dingen, die ich getestet und als gut befunden habe. Ich sah mich vor meinem inneren Auge mit einem Körbchen, Kräuter sammelnd durch Wald und Wiesen schlendern, den Balkon in einen Gemüsegarten verwandeln und in jeder freien Minute stricken und nähen. Quasi die Superhausfrau, Kräuterhexe und Selbstversorgerin. Und natürlich Schriftstellerin, da ich darüber ja berichte. 😉

Der Blog hat mir geholfen (und hilft natürlich immer noch) herauszufinden wo die Grenzen sind. Also meine Grenzen. Oder noch genauer, meine derzeitigen Grenzen. Wildkräuter zum Beispiel. Da musste ich lernen, dass ich da alleine nicht viel weiter komme. Ich kann viele Kräuter weder erkennen, noch unterscheiden. Ohne einen Lehrer oder eine Schulung geht das alles sehr viel langsamer, als ich gehofft habe. Immerhin, etwas habe ich dazu gelernt. Ganz besonders, dass mir viele Sachen eben einfach nicht schmecken. Wie den Giersch.  Den kenne ich mittlerweile sehr gut. Im Salat war er mir aber dann zu bitter. Er schmeckt mir nur wenn er noch gaaaaanz jung ist. Dann schmeckt er süßlicher, leicht nach Petersilie. So jung ist er aber nur eine kurze Zeit im Jahr. Jetzt, im zeitigen Frühjahr. Aber dann wartet auch ganz viel andere Arbeit auf mich. Bissel Frühjahrsputz, das Auto war kaputt, der Balkon musste aufgeräumt werden…. Zum sammeln blieb da nicht viel Zeit. Mittlerweile ist er schon wieder fast zu groß. Ich habe mir also nur auf der Hunderunde hier und da etwas abgepflückt und in den Mund geschoben. Vitamine to go, oder so. Was ich wirklich gerne sammeln würde, wie Bärlauch, wächst hier nicht. Als nächstes fehlt mir hier für viele Dinge der Platz. Büschelweise Kräuter zum trocknen aufhängen ist in meiner Wohnung nicht möglich. Und wo soll ich das alles lagern? Apropos lagern, so würde ich gerne lernen Dinge einzukochen, zu konservieren. Selbst wenn es mir gelingen sollte kostengünstig an Einmachgläser und sogar einen Topf zum einkochen zu kommen, wo soll ich das alles hinstellen? In meinem (dank darin untergebrachter Gastherme) viel zu warmen Minikeller? Das, was man machen möchte, und das was gerade möglich ist, driftet leider hier und da sehr auseinander.

Wenn ich eine Alternative zu vorhandenen Dingen teste, dürfen sie nicht mehr kosten, als ich so schon ausgebe. Besser noch, ich will dabei sparen. Perfekt klappt das mit meinem selbst gemachten Waschmittel. Seit über einem Jahr mache ich mir das aus Kernseife und Soda selber. Da ich immer noch Weichspüler nutze, habe ich das Duftöl weggelassen. Mehr Duft braucht es wirklich nicht. Die Herstellung ist simpel, die Waschleistung ist gut und es kostet mich nur ein Bruchteil von der fertigen Variante im Supermarktregal. Versuch geglückt. Mit dem Allzweckreiniger waren die Erfahrungen nicht ganz so befriedigend. Ja, er ist einfach herzustellen, er reinigt und er ist günstig. Aber ich benötige mehr davon als von der gekauften Variante. Da ich mehr davon herstellen muss, ist es am Ende jedoch nicht günstiger. Und ich muss wirklich meistens kräftiger scheuern. Für eine vernünftige Alternative habe ich zwar eine Idee, aber diese noch nicht getestet. Ähnlich ging es mir bei der Herstellung eines Deos. Das war auch schnell gemacht. Und ich hatte ein tolles Duftöl gefunden. Und ja, auch nach schweißtreibenden Tätigkeiten habe ich damit nicht gestunken. Nur hat es ewig gedauert, bis das unter den Armen getrocknet ist. Nach der Achselrasur hat es auch die Haut gereizt. Und es klebte unangenehm. Bei alternativen Herstellungsarten kosten die Zutaten zu viel. Oder man kann diese nur in größeren Mengen kaufen. Unpraktisch wenn man es nur testen möchte. Überhaupt musste ich feststellen, dass „Bio“, oder „Umweltfreundlich“ und „Natürlich“ oft nur etwas für Menschen mit größerem Geldbeutel (als meinen) ist. Entweder sind die Zutaten sehr teuer, oder man benötigt bestimmte Utensilien zur Herstellung, oder eben Platz. Und immer braucht man Zeit. Sei es zur Herstellung, oder bei der Nutzung. Sich mit einem Duschgel einzuschmieren geht schneller als erst die Seife zum schäumen zu bringen. Und bis man es schafft mit einem Seifenshampoo die Haare einzuschäumen, braucht es noch länger. Und nicht vergessen anschließend noch die Rinse aus Essig und Wasser zu verwenden! Ob man es dann schafft, die Haare nach dem Waschen mit der Bürste zu entwirren, ist eine andere Frage. Da den richtigen Mittelweg zu finden, zwischen Kosten, Aufwand, Müllvermeidung, persönlichem Nutzen und den richtigen Inhaltsstoffen, ist eine echte Herausforderung!

Beim Nähen habe ich tatsächlich Fortschritte gemacht. Der Ansporn durch die #365tageohne Challenge hat dabei sehr geholfen. Das Jahr ist fast vorbei. Darüber werde ich an anderer Stelle berichten. Natürlich habe ich auch da nicht alles geschafft was ich mir vorgenommen habe, aber ich habe viel gelernt. Manchmal gab es auch ein Störfeuer aus unerwarteter Richtung. So hatte ich tatsächlich gleich drei Freikarten für die Creativa in Dortmund gewonnen (Noch einmal Danke an Makerist und Molly Makes!) und natürlich einen ausführlichen Beitrag geplant.  Aber einen Tag vor dem geplanten Messebesuch mit Nichte und deren Freundin (die bekamen die überzähligen Karten) bekam ich plötzlich Fieber und Schüttelfrost. Selbst der Stoffmarktbesuch ein paar Tage später ist ausgefallen. Dann halt nächstes Jahr zur Messe. Und der Stoffmarkt kommt im August wieder in Reichweite. Die Enttäuschung war zwar groß, aber davon geht die Welt nicht unter. Viel enttäuschender ist da die Einsicht, dass ich aus meinem Balkon keinen Gemüsegarten zaubern kann.  Auch das war ein Lernprozess von was geht und was geht nicht. Und das ist auch ein Thema, was ich noch ausführlicher behandeln werde.

Zwei Jahre gibt es nun den Anders ist auch gut-Blog. Ich habe viel ausprobiert und einiges dazu gelernt. Ich habe Sicherheit gewonnen. Neue, liebe und interessante Menschen sind in mein Leben getreten. Ich bin begeistert darüber, aus wie vielen verschiedenen Ländern die Besucher auf meinem Blog sind. Ich bin überrascht, dass der Beitrag über „Waschmaschine reinigen“ so oft aufgerufen wird. Meine einfachen Rezepte schmecken tatsächlich nicht nur mir. Ich bin gewachsen. Ich habe mich selber besser kennen gelernt. Und ich will mehr! Du „musst“ mich also, solltest du bis hier gelesen haben, noch eine Weile ertragen 😉 😀

Frühling! Schöne Zeit – stressige Zeit

Nachdem der Frühling die letzten Jahre eigentlich immer zu früh dran war, hatte man dieses Jahr das Gefühl, es würde ewig dauern, bis die Tage endlich wärmer und heller werden. Und auch jetzt, nachdem der April mehr als halb rum ist, gibt es nachts immer noch knackigen Frost. Aber Nachtfrost bedeutet auch, dass die Nächte klar sind. Und das wiederum heißt, dass am Tag „dat Sönnche“ scheint. Kaum sind die Temperaturen tagsüber über die 10°-Marke geklettert, wurde es auch langsam immer grüner in der Natur.

Nach den Schneeglöckchen und den Krokussen, leuchtet gelb der Huflattich im Wald. 012 (800x677) Ich liebe seinen zarten Duft und streichle mir gerne mit den Blüten über das Gesicht. Regelmäßig vergesse ich dabei, dass der Blütenstaub dabei kleben bleibt, und mir gelbes Rouge auf die Wangen legt…. Der Huflattich ist übrigens eine Heilpflanze. Er hilft bei allem, was die Atemwege betrifft. Ist aber auch gut für die Verdauung und bei Hautproblemen. Was auch gelb leuchtet, ist das Scharbockskraut. 029 (800x742) Wie immer, erkenne ich es erst wenn es blüht. Vor der Blüte ist es eine Pflanze mit einem sehr hohen Vitamin C-Gehalt. Seeleute nahmen es früher mit auf die Reise, da die Pflanze gegen Skorbut geholfen hat. Wenn die Pflanze jedoch blüht, sollte man die Finger davon lassen. Dann wird sie nämlich leicht giftig. Dieses Jahr wollte ich es dann nochmal mit Giersch probieren. Im letzten Jahr habe ich mir ja damit einen Salat zubereitet, und war nicht sehr begeistert. Er war mir zu bitter. Bei der Hunderunde sah ich dann die winzig kleinen Gierschpflänzchen aus der Erde kommen. Eine Kostprobe zeigte mir, dass er ,so klein, einen leicht nussigen Geschmack hat. Bis ich dann aber Zeit frei geschaufelt hatte, um sammeln zu gehen, war er schon wieder viel zu groß geworden. 007 (800x516) Die Zeit rennt im Frühling einfach immer schneller. Schlagartig gibt es so viel zu tun, dass man kaum weiß, wo man anfangen soll. Beim Frühjahrsputz bin ich im letzten Jahr nach einem Plan vorgegangen. Und die habe ich auch brav bis zum Ende abgearbeitet. 110 (800x576) Dumm nur, dass dieses Jahr schon wieder alles dreckig ist. Aber nun habe ich ja Übung. Die Blumensamen wollen auch in die Erde. Da bin ich auch ein wenig spät dran, aber auf dem Balkon startet man ja eh nicht so früh. Dieses Jahr habe ich auch nicht so viel Gemüse gesät. Die Erfahrung zeigte mir, dass auf meinem Balkon nicht alles wächst, was ich gerne ernten würde. Und dann ist der Aufwand meist so groß, dass es sich einfach nicht lohnt. Aber Salat, Tomaten, Bohnen, Radieschen, Erdbeeren und ein paar Kräuter werden auch dieses Jahr meinen Speiseplan erweitern. Im Wald wächst gerade nicht sehr viel, was mir schmeckt. Ich freue mich schon auf die Knoblauchrauke. 010 (491x800) Die wächst jetzt schon überall und bleibt dann auch eine Weile. Da pflücke ich mir meist 3-4 Stängel, stelle sie zu Hause ins Wasser und schnibbel die Blätter bei Bedarf in den Salat. Kräuterbutter könnte ich damit auch mal machen. Den ersten Löwenzahn habe ich auch bereits gesehen. 003 (732x800) Bald ist es also Zeit Löwenzahnhonig zuzubereiten! Sind genug Gläser im Haus? Zucker? Zitrone? Das Rezept habe ich letztes Jahr beschrieben. Diesmal werde ich keinen für andere herstellen. Also ran! Hübsch selber machen. Es ist wirklich nicht schwer. Vogelmiere mag ich auch sehr gerne. Sie ist ein sogenanntes Unkraut und wächst an vielen Stellen im Wald. Hier leider fast nur in der Nähe der Waldwege, und damit in der Nähe der Hunde. Aber im Gartencenter habe ich Samen davon gefunden. Diese streue ich hier und da mit in die Kübel. 064 (800x600) Dann kann ich mir sicher sein, dass da kein Hundepipi drauf ist. Die schmeckt wirklich lecker.

Meine Tage sind ausgefüllt. Im Kopf schwirren die Aufgaben durcheinander. Die Winterschuhe muss ich einfetten. Der Regenhut muss imprägniert werden. Das Auto will ich noch waschen. Ein paar Schnittmuster muss ich noch kleben. Will ich doch ein Jahr keine Kleidung mehr kaufen…  Oft fange ich mehrere Sachen gleichzeitig an, fabriziere erst mal mehr Chaos als Ordnung, aber der Wintermief verschwindet immer mehr aus der Wohnung. Die Freude, wenn die ersten Pflänzchen aus den Anzuchtschalen klettern, ist immer groß. Und wenn die Hektik oder die Anstrengung (ich sag nur: Balkon, Steinfliesen schrubben) zu groß wird, hilft eine Runde mit den Hunden durch den Wald. Das Zwitschern der Vögel, Beobachtungen von Rehen 002 (800x600) und Eichhörnchen und der immer kräftigere Duft der von der Sonne erwärmten Erde sind Balsam für die Seele. Die zart grün behauchten Äste der Buchen, die, lichtgrünen Wolken gleich, zwischen den Bäumen zu schweben scheinen, wirken erheiternd. 006 (789x800) Und wenn einen dann noch aus dem leuchtend blauem Himmel ein Sonnenstrahl trifft, dann ist der Stress erst mal vergessen. Dann ist es wieder eine schöne Zeit. 🙂

Salat mit Giersch

Darf ich vorstellen: Das ist Giersch.  096 (800x600) Bis vor kurzem wusste ich auch noch nicht, wie Giersch aussieht. Irrtümlicherweise dachte ich, dass ein unscheinbares Pflänzchen, welches sich in meine Blumenkästen eingeschlichen hat, besagter Giersch wäre, aber da lag ich komplett falsch. Nachdem ich öfter Beschwerden von Gärtnern gehört hatte, dass sich der Giersch in ihren Beeten ausbreitet, bin ich irgendwie meiner fälschlichen Annahme erlegen…. Nun, ich lerne aber dazu.

Für viele ist Giersch ein Unkraut. Besonders, da man ihn nur schwer aus seinem Garten oder Beet wieder raus bekommt. Denn er vermehrt sich nicht nur über die Samenbildung, sondern auch über Rhizomen, also unterirdisch wie der Bambus. Da es aber nun keine wirklichen Unkräuter gibt, sondern es ehe Beikräuter sind, haben sich einige Gärtner gedacht „Wenn du den Feind nicht besiegen kannst, dann iss ihn halt auf“. Ein alter Name für Giersch lautet auch „Zipperleinskraut“, was darauf schließen lässt, dass es sogar tatsächlich nützlich ist, ihn zu essen. Ein Tee aus Giersch, egal ob getrocknet oder frisch, soll gegen Rheuma und Gicht helfen. Der frische Saft aus einem zerriebenen Blatt soll den Juckreiz nach Insektenstichen lindern. Und als Salat oder Spinat wird er als Frühjahrs-Entschlackungskur angepriesen. Es gibt einige Möglichkeiten diese Pflanze zu nutzen. Ich habe mich erst mal an einen Salat versucht.

Vor dem Genuss kommt aber erst mal das sammeln. Also zeige ich hier den Giersch nochmal ganz genau. 097 (632x640) Hierbei kann man auch sehen, wieso er manchmal auch Dreiblatt genannt wird. Ob man tatsächlich die richtige Pflanze hat, kann man sehr deutlich an der Stielform erkennen. 099 (640x485) Diese bildet nämlich ein deutliches Dreieck. Für den Salat habe ich mir die jungen Blätter ausgesucht. 102 (640x480) Junge Löwenzahnblätter sollen ja auch schmecken. 104 (640x529) Nebenher noch ein bisschen Wiesenschaumkraut für die Vase gepflückt, 106 (640x623) und vom Rotklee auch noch etwas in den Korb geworfen. 109 (640x480) Das alles sollte einen herzhaft, würzigen Salat ergeben.

Nun muss ich aber etwas zurück rudern. Zu Hause habe ich ein Blatt von dem Giersch gegessen. Er hatte einen leichten, bitteren Geschmack. Nicht sehr kräftig, für meine Geschmacksnerven allerdings nicht so geeignet. Ich höre und lese öfters, dass man sich an die Bitterstoffe in den Wildkräutern erst wieder gewöhnen muss. Anscheinend gehöre ich zu denen, die das Bittere nicht so mögen. Also habe ich den Giersch im Salat reduziert und unter einfachen Eisbergsalat gemischt. 112 (800x728) Es sah immer noch einladend, appetitlich aus! Und weil ich gerade in Probierlaune war, habe ich mir gleich noch eine Süßkartoffel gekocht, da ich diese auch noch nie gekostet hatte. Ein paar Spiegeleier dazu, und fertig war meine Mahlzeit. 114 (800x793)

Resümee: Der Giersch im Salat und ich werden wohl keine echten Freunde werden. Genauso wenig wie der Löwenzahn. Nicht nur der Geschmack ist nicht wirklich meins, auch mag ich es nicht wenn die zarten Blätter im Mund oben am Gaumen kleben bleiben. Ein Gefühl, welches ich als unangenehm empfinde. Was ich mir aber vorstellen könnte, ist, die Blätter sehr klein zu schneiden und in das Salatdressing zu mischen. Das mache ich schon mit anderen Wildkräutern (dazu ein anderes Mal mehr), und der Geschmack des Dressings wird dadurch voller und würziger. So nimmt man vielleicht nicht so viele Kräuter zu sich, aber immerhin ein paar. Zur Süßkartoffel lässt sich noch sagen, dass sie tatsächlich süß ist. Ihr Geschmack erinnert an eine sehr süße Karotte, mit der Konsistenz einer sehr mehligen Kartoffel. Und so hart sie am Anfang ist, so schnell ist sie weich gekocht. Ich könnte sie mir gut als weitere Zutat in einem Möhren-Kartoffel-Eintopf vorstellen. Ich mag es nämlich wenn dieser ein wenig „pampiger“ ist. Vielleicht mag sie auch eine kräftige Bratensoße. Nur zu Salat und Spiegeleiern passt sie, nach meinem Empfinden, nicht wirklich. Aber ich bin satt geworden. Auch wenn ich mir beim sammeln gehörig Appetit geholt habe, so habe ich den Teller nicht leer bekommen.

Nun gut, aus Giersch soll man auch gut Spinat kochen können. Vielleicht ist das ehe mein Geschmack. Das probiere ich dann das nächste Mal aus. So schnell ist das Kraut sicher nicht „alle“  🙂  101 (800x600)