X-Mas To-Do Liste

Schon auf den Kalender geschaut? Nun ja, wer so Adventskalendersüchtig ist wie ich, der wird heute Morgen festgestellt haben, dass es nur noch 12 Tage bis Heilig Abend sind. Heute in zwei Wochen sind die Geschenke alle ausgepackt und der Weihnachtsbraten wurde gegessen. Die meisten werden vermutlich diesen einen freien Tag dieses ‚Arbeitgeberfreundlichen‘ Weihnachtsfestes genießen und einfach nur faul sein. Denn leider, für die meisten bedeutet Weihnachten einfach nur Stress. Nix mit besinnlich und Friede auf Erden. Das fängt mit dem Baum an und hört mit dem Verwandtenbesuch auf. Vielleicht ist deswegen der Film ‚Schöne Bescherung‘ mit Chevy Chase so beliebt. Irgendwo erkennt sich in dem Film jeder irgendwie wieder. Wir wünschen es uns perfekt, harmonisch und liebevoll, und dann versuchen wir krampfhaft die Erwartung jedes einzelnen zu erfüllen. Natürlich haben wir auch selber Erwartungen, welche um des lieben Friedens willen dann runter geschluckt werden. Und zack, schon ist unser Fest vermiest. 003-800x632

Deswegen einmal ganz deutlich zum mitschreiben: Wir können es nicht jedem Recht machen. Ist doof, aber ist so. Können wir trotzdem ein schönes Fest haben? Aber sicher! Als Grundlage kann man vielleicht einen Spruch nehmen, den ich neulich gelesen habe. „Herr, gib mir genug Kaffee für genug Schwung, um die Dinge zu ändern, die ich ändern kann. Und ein wenig Alkohol, um die Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann.“ 😉  Darüber hinaus nutze ich mein ganz persönliches Rezept. Die wichtigsten Eckpunkte planen und organisieren, den Rest auf sich zukommen lassen. Deswegen gibt es bei mir eine X-Mas To-do-Liste. Ja, ich mag solche hilfreiche Listen. Vielleicht hatte ich beim erstellen der Wunschliste ans Christkind als Kind zu viel Spaß, dass ich so gerne auf dieses Hilfsmittel zurückgreife. Die hilft auch dabei, dass man sich zum Ende der Adventszeit nicht vom Kaufrausch oder der Panik anderer mitreißen lässt. Während andere dann noch hektisch durch die Gegend rennen, kann man selber schon anfangen die Zeit zu genießen. Was sollte man alles planen?

  • Wo wird gefeiert? Wann wird gefeiert? Sind Gäste anwesend? Ist man selber Gast? An welchen Tagen wird wer besucht? Braucht es eine Kinderbelustigung?
  • Was will ich kochen? Welche Zutaten können schon im Voraus besorgt werden? Ist es ein neues Rezept? Dann besser einmal zur Probe zubereiten. Kann ich vielleicht schon vorkochen und einfrieren?
  • Jetzt in dieser Woche Getränke einkaufen. Auch der Bäcker, Metzger, etc. freut sich über eine rechtzeitige Bestellung, falls man etwas Frisches benötigt. Sind die wichtigsten Alltagsdinge im Haus? Nichts ist ärgerlicher, als wenn man über die Feiertage keine Schinkenservietten (Toilettenpapier), oder Kaffeefilter mehr hat. Kopfschmerztabletten, ein Erkältungsmittel oder etwas für einen verkorksten Magen sind hilfreich. Also hinsetzen und Einkaufsliste schreiben, damit man in den letzten Tagen nur noch die frischen Dinge besorgen muss. Und denkt ja rechtzeitig an den Baum! 😉
  • Geschenkeliste machen. Wer bekommt was? Ist das schon besorgt? Was hat man schon? Falls man spontan eingeladen wird, ist es sicher auch schön wenn man eine Flasche Wein o.ä. als Mitbringsel parat hat.
  • Putzplan machen. Den einen ist es wichtig, den anderen weniger wichtig. Aber den meisten ist es angenehmer wenn es sauber im Haus ist. Da es aber lästig ist, empfehle ich den Großputz am Wochenende vor Weihnachten. Dann reicht kurz vorm Fest meist ein ‚Kölsche Wisch‘. Und mal ehrlich, je mehr ich eine Person mag, bei der ich zu Besuch bin, desto weniger achte ich auf das Staubkorn auf dem Regal. Und wer schon mal versucht hat eine Schwiegermutter zu beeindrucken, der weiß, dass das so gut wie nie klappt. Also stresst euch nicht so damit!
  • Wenn der Plan steht, macht euch bewusst, dass das alles ist, was ihr tun könnt! Selbst mit einer perfekten To-Do-Liste kann der Hund den Braten fressen, die richtige Batterie fehlen, der Julius über sein Geschenk maulen und die Oma das Gesicht verziehen, weil Fondue für sie ’neumodischer Kram‘ ist.

005-800x591 Mit dieser Liste bleibt ihr einfach ein wenig gelassener, da die wichtigen (beeinflussbaren) Dinge erledigt sind. Wobei…. das, was wirklich wichtig ist, kann man sowieso nicht planen 😉

Ganz zum Schluss noch ein wenig Werbung. Ihr erinnert euch vielleicht an meinen letzten Weihnachtsbraten. 003 (800x642) Dazu habe ich ja ganz besondere Zutaten bekommen. Meine liebe Jule hat mit ihrem Mann daraus ein kleines, aber feines Unternehmen gegründet. So kann auch jeder andere in den Genuss dieser Sachen kommen. Und weil alles mit besonders viel Liebe hergestellt wird, möchte ich euch den Shop JulRon einmal wärmstens ans Herz legen. Wer weiß, vielleicht findet ihr da ja auch noch die eine oder andere Geschenkidee? 😉

Den süßen Rudolf habe ich übrigens von meiner Freundin Stephanie bekommen. Ist sie nicht eine Künstlerin??!! Ich bin ganz vernarrt in den kleinen Kerl. 🙂 Euch allen noch eine angenehme Rest-Adventszeit!

Ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk

*Werbung durch Nennung von Bezugsquellen*  Es ist Heilig Abend. Vermutlich sind jetzt gerade die meisten dabei, sich auf die Bescherung vorzubereiten. Andere stehen in der Küche und treffen die letzten Vorbereitungen für ihr persönliches Festessen. Bei sehr vielen Menschen gibt es heute Kartoffelsalat und Würstchen. Sagt jedenfalls die Statistik. Bei anderen, und dazu zähle ich auch, gibt es dagegen einen nicht alltäglichen Festschmaus. Dieses Jahr gibt es bei mir Rehbraten. Vor ein paar Wochen habe ich mich mit einer besonders lieben Freundin telefoniert. In unserem Gespräch haben wir uns auch über die verschiedenen Möglichkeiten der Zubereitung unterhalten. Sie hatte einen guten Vorschlag, den ich umsetzen wollte.

Vor etwas über einer Woche kam ich von meiner täglichen Hunderunde zurück und fand im Treppenhaus ein Paket für mich. „Nanu? Für mich? Von Jule?“ Schwer war es auch noch. Was war da wohl drin??? Sicherheitshalber habe ich bei meiner Freundin nachgefragt, ob ich sofort auspacken darf, oder bis Weihnachten warten soll. Ich sollte es sofort auspacken, da es für meine Weihnachtsvorbereitung wäre. Nun, der erste Blick hat mir nicht viel gesagt, 002 (725x800) wenn auch ein herrlicher Duft in meine Nase stieg. Ausgepackt habe ich dann alle nötigen Zutaten für mein Weihnachtsessen. Sogar das Rezept war dabei! 003 (800x642) Ebenso ein wenig Musik als Kochbegleitung. 😉 Sind diese kleinen Einmachgläschen nicht herzallerliebst??! Es fehlte eigentlich nur eine Karotte, sowie Butter und Schmalz. Das Fleisch war ja vorhanden. Dann mal ran ans Rezept. 008 (600x800) So ausführlich, wie dort alles beschrieben war, konnte ja nichts schief gehen. Das Fleisch war pariert, Gemüse klein geschnitten, Fett im Topf, der Herd am arbeiten. 009 (800x600) Anbraten ist ja kein Problem. 011 (800x437) So langsam wurde es Zeit für Gemüse und Steinpilzpulver. Als das langsam braun wurde, kam der erste Schuss Portwein in den Topf. 013 (800x429) Das Fleisch musste ich doppelt legen. Ich könnte auf Dauer einen größeren Topf brauchen. 016 (800x503) Aber irgendwann war der Portwein nach Anweisung verarbeitet. Ob ich alles richtig gemacht habe? Dann den Wildfond und den Rotwein dazu geben. 018 (800x477) Ein vernünftiger Korkenzieher sollte auch mal in meinem Haushalt einziehen, wie ich feststellen durfte. Die Gewürze kamen in den beigelegten Teebeutel. Dann Deckel drauf und alles für knapp 3 Stunden bei kleiner Temperatur sich selbst überlassen. Und weil ich der Zwischenzeit mit einer anderen besonders lieben Freundin telefoniert habe, habe ich dann leider vergessen zu fotografieren, wie das mit dem Soßenkuchen funktioniert. Ehrlich, ich hatte keine Ahnung, dass es so was gibt. Am Ende war dann das Fleisch, wie nach Rezeptanweisung, Hundesicher warm gestellt, die Bratenflüssigkeit reduziert und der Soßenkuchen zur Soße gegeben. 020 (800x559) Fehlte noch die kalte Butter. Das Fleisch ist regelrecht von den Knochen gefallen. Ich gebe zu, ein wenig habe ich an dem Rezept geändert. In die Soße habe ich noch ein paar Löffel Preiselbeeren hinein gegeben. Vielleicht wandert gleich auch noch ein Tröpfchen Sahne hinein. Aber nur vielleicht. Weil, die Farbe der Soße ist einfach phänomenal! So ähnlich wie der Geschmack 😉 021 (800x514)

Bild vom Teller gibt es heute nicht. Weil, ich werde mich gleich erst auf mein Festessen stürzen. Mir läuft die ganze Zeit schon das Wasser im Mund zusammen, während ich darüber schreibe. Aber ich wollte auf alle Fälle meiner Jule DANKE sagen! Und das heute noch. Denn sie hat mir eine wirkliche Freude bereitet, meine Vorfreude auf Weihnachten gesteigert und die Vorbereitungen im wahrsten Sinne des Wortes gewürzt. Und für alle, die jetzt ebenfalls Gelüste auf so ein  leckeres Essen bekommen haben, können sich ja mal an meine Jule wenden. Unter info@julron.de könnt ihr nachfragen, wo es diese leckeren Gewürze gibt. Oder vielleicht lasst ihr euch auch so ein besonderes Paket zusammen stellen. Der Geschmack und das Vergnügen sind es jedenfalls wert, dass ich hier ein wenig Werbung mache.  Aber nun, auf zur Bescherung und dem leckeren Essen!

                                                        Fröhliche Weihnachten für alle!

P.s.: Der Shop läuft! Schaut mal rein 🙂   JulRon’s Küchenhandwerk