Holunderlikör ganz schnell gemacht

*Beitrag kann Werbung enthalten durch Abbildung von verwendeten Produkten*  Erinnert ihr euch noch an die netten, kleinen Tüten voller Holunderbeeren, welche ich eingefroren habe? 020 (800x493) Die habe ich ja nicht nur eingefroren, damit die Kühltruhe voll wird, sondern, damit daraus auch was leckeres gezaubert wird. Ein besonderer Genuss ist der Holunderlikör. Und weil ich kein Freund von langen und komplizierten Dingen bin, möchte ich heute ein schnelles Rezept für solch einen Likör zeigen.

In einer Tüte befinden sich so ziemlich genau 500 g Holunderbeeren. Diese gebe ich mit 500 ml Wasser in einen Topf. 062 (800x780) Hätte ich 1 kg Beeren, würde ich 1 Liter Wasser nehmen. Das ist doch einfach, oder? Dann die Beeren mit dem Wasser einmal aufkochen (Vorsicht, es sprudelt und schäumt sehr stark) und bis zum nächsten Tag stehen lassen. 063 (800x679) Den nun entstandenen Saft durch ein Sieb gießen. 064 (797x800) Die Beeren gut ausdrücken. Schließlich soll ja keiner der guten Tropfen verschwendet werden! 065 (800x761) Den Saft nun wieder in den Topf geben. Mit in den Topf kommen noch Zucker und Vanille(-zucker). 068 (800x729) Eine genaue Angabe zur Menge kann ich nicht geben. Ich rechne immer ein Drittel vom Gewicht der Beeren. Hier also ca. 150-180 g. Zwischendurch halt einfach mal probieren. Es darf sehr süß sein. Dann entweder eine halbe Vanilleschote mit in den Topf geben (bei 1 kg Beeren natürlich eine ganze Stange), aufgeschnitten natürlich, oder eben 2-3 Tüten Vanillezucker. Unter rühren aufkochen, zwischendurch abschmecken, und wenn es süß genug ist, den Topf vom Herd nehmen und den Saft etwas abkühlen lassen. Wenn man nur den Saft haben will, benötigt man natürlich nur den Zucker. Und auch da darf der Saft sehr süß sein. Das erhöht die Haltbarkeit. Den puren Saft dann bitte heiß in Flaschen abfüllen. In heißem Tee schmeckt er nicht nur, wegen des hohen Vitamin C Gehaltes, hilft er auch bei Erkältung. Mit ein wenig Sekt aufgegossen wird daraus auch ein leckeres Getränk. Aber wir wollen ja heute Likör machen. Wenn der Saft ein wenig abgekühlt ist, kommt der Teil für die Leckermäuler. Wer eine Vanillestange benutzt hat, muss diese jetzt entfernen. Weil, nun kommt der Wodka dazu.  😉 072 (673x800) Der Geschmack bestimmt auch hier die Menge. Auf 500 g Holunderbeeren kommt so ca. 600 ml Wodka. Beim probieren darauf achten, dass der noch warme Likör eine intensivere alkoholische Wirkung vermittelt. Was in dem Zustand schon ziemlich stark schmeckt, schmeckt im abgekühlten Zustand doch etwas lasch. Im Notfall halt nochmal nachkippen…. Jetzt noch schnell die Flaschen mit kochendem Wasser ausspülen. 075 (557x800) Dann kann er Likör abgefüllt werden. 076 (601x800) Aus den 500 g Holunderbeeren sind ca. 1,3 l Likör entstanden. Der Holunderlikör schmeckt mit der Zeit immer besser. Deswegen empfehle ich, die eine oder andere Flasche so gut wegzupacken, dass man sie fast vergisst. Es lohnt sich! Aber der Likör schmeckt auch gleich nach dem Abkühlen. Ob nur zum Genuss, als Aperitif oder über Vanilleeis einfach ein Gedicht. Mit einem netten Etikett ist der Likör auch ein tolles Geschenk. 079 (674x800) Und übrigens, das funktioniert auch hervorragend mit Himbeeren! Ich werde mir jetzt allerdings ein Gläschen gönnen, um mich auf das neue Jahr einzustimmen.

Ich wünsche einen guten Rutsch ins Jahr 2016! Bis nächstes Jahr in alter Frische! 🙂

4 Gedanken zu „Holunderlikör ganz schnell gemacht

  1. Mmh, das klingt lecker! Und ich hoffe sehr, dass ich nächstes Jahr Holunderbeeren organisieren kann, um den Sirup mal selber zu machen – die ohne Alkoholvariante klingt nämlich auch einfach toll!
    LG und einen Guten Start in ein hoffentlich ganz wunderbares Jahr 2016
    Jana

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  2. Huhu, das klingt lecker! Ich habe 2015 Likör aus Holunderblüten gemacht, die Blüten kann man schon im Mai pflücken und den Likör dann den ganzen Sommer zu Erdbeerkuchen etc. trinken. Sooo lecker! leider hatte ich im Mai noch keinen Blog, aber dieses jahr werde ich das Rezept nochmal rausholen und dann darüber berichten! 🙂

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